RS1 – Aktuell


RS1 Radschnellweg Ruhr

10. Bundesweiter Arbeitskreis Radschnellwege

Am 17. September 2021 tagt der bundesweite Arbeitskreis Radschnellwege zum 10. Mal. In einer digitalen Veranstaltung berichten Akteure aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland zu unterschiedlichen Themen rund um Radschnellwege: von der Planung und Trassenfindung über die Umsetzung bis hin zur Beleuchtung.

 

Für diese Veranstaltung können Sie sich bis zum 10. September 2021 unter dem folgenden Link anmelden: https://www.rvr.ruhr/themen/mobilitaet/radschnellweg-ruhr-rs1/anmeldung-bundesweiter-ak-radschnellwege/

Hier finden Sie das Programm.

RS1 Radschnellweg Ruhr

RS1 - Zwei Teilstücke in Dortmund freigegeben

Die Stadt Dortmund hat die ersten beiden Teilstücke des Radschnellwegs Ruhr (RS1) im Kreuzviertel freigegeben. Dort wird der Radschnellweg als Fahrradstraße mit einem Tempolimit von 30 km/h geführt.

Die Kosten in Höhe von 755.300 Euro wurden durch die Sonderförderung des Radschnellwegs Ruhr über die Bezirksregierung Arnsberg mit MItteln des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Von den insgesamt 100 km, die der RS1 am Ende messen soll, werden 24 km über Dortmunder Stadtgebiet führen. (Bild: Stadt Dortmund / Hendrik Konietzny)

RS1 Radschnellweg Ruhr

RS 1 wächst weiter

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst hat am Freitag, den 11. Juni 2021 gemeinsam mit der Technischen Direktorin des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Dr. Petra Beckefeld, ein weiteres Teilstück des Radschnellwegs RS1 in Gelsenkirchen freigegeben. Der rund drei Kilometer lange Abschnitt verläuft von der Gelsenkirchener Stadtgrenze Essen zur Stadtgrenze Bochum. Damit wächst der RS 1 auf rund 15 Kilometer Mülheim an der Ruhr und Bochum. Nächste Abschnitte werden derzeit in Bochum und Dortmund gebaut. Insgesamt sollen 114 saubere und sichere Kilometer für den Radverkehr mitten durch die Metropolregion Ruhr entstehen. (Foto: (c) VM / Ralph Sondermann )

Insgesamt neun Ausfahrten schließen den RS1 im neuen Bereich an die Städte Gelsenkirchen, Bochum und Herne sowie an regionale Radrouten wie die Erzbahntrasse und den Emscher Park Radweg an. Für den jetzt freigegebenen Abschnitt in Gelsenkirchen hat Straßen.NRW 7,1 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln investiert. Radfahrer und Fußgänger teilen sich auf dem Teilstück voraussichtlich noch bis 2022 ein Provisorium. Da in unmittelbarer Nähe des RS1 ein Regenrückhaltebecken entsteht, stehen im Bereich der Baustelle vorläufig vier Meter zur Verfügung. „Wir arbeiten für die Planung und den Bau dieses sehr komplexen Projektes mit sehr vielen verschiedenen Partnern zusammen“, erklärte Straßen.NRW-Direktorin Dr. Petra Beckefeld. „So sind wir auch hier sehr froh, dass wir gemeinsam mit der Emschergenossenschaft einen Weg gefunden haben, den RS1 bereits vor der Fertigstellung der Wasserreinigungsanlage für den Verkehr freizugeben.“

RS1 Radschnellweg Ruhr

RVR eröffnet neue RS1-Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen

Sicher und zügig gelangen Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger jetzt über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen: Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat die Bauarbeiten an der neuen, sechs Meter breiten Brücke über die stark frequentierte Verkehrsader abgeschlossen. Das Bauwerk verbindet nicht nur den Krupp-Park mit der Universität Essen, sondern ist zugleich wichtiger Lückenschluss auf dem Radschnellweg Ruhr (RS1). (Foto: (c) RVR/Wiciok)

Mit Zuwendungen aus dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes-Nordrein-Westfalen konnte die Stahlbrücke realisiert werden. RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnen die Brücke offiziell am Donnerstag, 10. Juni.

RS1 Radschnellweg Ruhr

RS1 wird bis Moers verlängert

Radfahrer am Niederrhein können sich freuen: Die geplante Strecke des RS1 (Radschnellweg Ruhr) wird über die neue Rheinbrücke Neuenkamp von Duisburg nach Moers verlängert. Das wird durch die Änderung des Bundesfernstraßengesetzes möglich, die den Bau von Radwegen über Autobahnbrücken zu Lasten des Bundes ermöglicht.

Der Bund hatte die Änderung des Bundesfernstraßengesetzes im Juli 2020 umgesetzt und jetzt die Freigabe für die Finanzierung zur Verbreiterung des Radweges auf der nördlichen Seite der Rheinbrücke erteilt. Die Städte Duisburg und Moers hatten zuvor in einer Machbarkeitsstudie den Bedarf einer Verlängerung des Radschnellwegs Ruhr um 15 km nachgewiesen. Die Fertigstellung des gesamten Bauwerks ist für Ende 2026 vorgesehen.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Baustart für den RS1 in Dortmund im Frühjahr - Land fördert den Bau

Düsseldorf/Dortmund (idr). Der Bau des Radschnellwegs Ruhr (RS1) in Dortmund steht in den Startlöchern: NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst überbrachte jetzt den Förderbescheid des Landes in Höhe von 766.000 Euro für den ersten Bauabschnitt des regionalen Radwegs. Dieser erste Teilabschnitt wird 1060 Meter lang.

Insgesamt 23 Kilometer soll der RS1 durch Dortmund führen. Die Arbeiten für Teil eins starten im April 2021. Für die Bauarbeiten sind drei bis fünf Monate eingeplant.
In Nordrhein-Westfalen sind mehrere Radschnellwege in Planung. Der RS1 ist der erste, der realisiert wird. Im Endausbau wird er auf gut 100 Kilometern zehn Städte zwischen Duisburg und Hamm miteinander verbinden. Bauträger ist Straßen.NRW; das erste Teilstück des Radschnellweges Ruhr zwischen Essen und Mülheim hat der Regionalverband Ruhr (RVR) bereits Ende 2015 fertiggestellt.
Infos: www.rs1.rvr.ruhr und www.land.nrw.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Regionalniederlassung Ruhr Radschnellweg 1 (Duisburg-Hamm)

Der RS1 von Duisburg bis Hamm wird federführend durch die Regionalniederlassung Ruhr in Bochum betreut. Um die Planung und bauliche Umsetzung der rund 100 Kilometer langen Strecke schnellstmöglich voranzutreiben, wurden planerische Aufgaben an einige Städte und den Regionalverband Ruhr übertragen, die bereits an der Entwicklung der Machbarkeitsstudie mitgewirkt haben.

So planen die Städte Duisburg, Bochum, Dortmund und Hamm den RS1 auf ihrem jeweiligen Stadtgebiet. Der Regionalverband Ruhr erstellt die Planung für die bereits befahrbare Strecke „Radweg Rheinische Bahn“, die 2015 als Modellstrecke für den Verkehr freigegeben wurde und nun auf den baulichen Standard für Radschnellwege in NRW gebracht werden muss. Die Abschnitte in Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Unna, Kamen und Bergkamen werden durch Ingenieure der Regionalniederlassung Ruhr eigenständig geplant.

Durch dieses Konzept der Planungsaufteilung ist es möglich, die Planung auf der gesamten Strecke parallel zu betreiben und den hohen aber erforderlichen Personalaufwand auf mehrere Schultern zu verteilen. Der finanzielle Aufwand der Städte für z.B. Ingenieurleistungen wird dabei durch das Land NRW getragen.

Gebaut wird der RS1 derzeit im Abschnitt Gelsenkirchen. In Bochum wird ebenfalls ein Teil einer Ortsdurchfahrt gebaut, für den die Stadt Bochum Baulastträger ist. Planerisch weit fortgeschritten ist auf Bochumer Stadtgebiet außerdem der Abschnitt zwischen der A40 und der Parkstraße, der an den Gelsenkirchener Abschnitt anschließt und der sicherlich auch in nicht allzu ferner Zukunft in den Bau geht.

An anderen Abschnitten (etwa RS 1 im Essener Abschnitt) beschäftigen die Planer rechtliche Fragestellungen. Zum Beispiel muss für den Bau des RS1 ein Gleisanschluss zum ansässigen Werksgelände von Evonik geändert werden, für das zunächst eine Fachplanung erstellt, die dann letztendlich durch das Eisenbahnbundesamt genehmigt werden muss. Oder es kommen städtebauliche Planungen dazu, wie z.B. die Entwicklung des sogenannten „Eltingviertels“ zwischen Gladbecker Straße und Altenessener Straße in Essen, die mit der Planung des RS1 in Einklang zu bringen sind.

Weitere Abschnitte, wie z.B. im Kreis Unna erfordern aufgrund des Eingriffs in Natur und Landschaft die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsstudie, in der der Planungsraum in allen Vegetationsperioden betrachtet werden muss und die eine Grundlage zur Auswahl der Linienführung gibt. Solche großen und zeitaufwändigen Gutachten sind glücklicherweise nicht überall erforderlich. Dort, wo es das Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz jedoch vorschreibt, ist immer auch anschließend ein Planfeststellungsverfahren zur Erlangung des Baurechts erforderlich.

RS1 Radschnellweg Ruhr

RS1-Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen montiert

Die Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard nimmt Formen an: Seit Februar arbeitet der Regionalverband Ruhr (RVR) an der neuen Verbindung zwischen Krupp-Park und der Universität Essen auf der ehemaligen Trasse der Rheinischen Bahn, dem späteren Radschnellweg Ruhr (RS1). Am 19. September wurden drei Brückenteile auf die fertig betonierten Widerlagerwände an beiden Straßenseiten gelegt und zusammenmontiert.

Zwei Schwerlastkräne und weitere Fahrzeuge haben die jeweils 70 Tonnen schweren und fast 82 Meter langen Elemente, die auf einem benachbarten, großen Platz vorbehandelt wurden, über die Kreuzung gehoben. Während der Arbeiten war die Kreuzung für den gesamten Verkehr gesperrt.

Im Spätherbst werden weitere Brückenteile wie Fahrbahn und Geländer montiert. Die geplante Stahlbrücke kann auf mehr als sechs Metern Breite genutzt werden. Sie kommt ohne Mittelstütze aus, damit der vorhandene Mittelstreifen in Zukunft auch als Straßenbahntrasse genutzt werden kann.

Die Brücke ist eine Verbundkonstruktion mit Stahlbetonwiderlagern und Stahlverbundfertigteilen. Die Fahrbahndecke wird asphaltiert. Zudem wird der vier Meter breite Radweg durch einen Trennstreifen von dem zwei Meter breiten Fußweg abgeteilt. Die Brücke erfüllt somit die Qualitätsstandards für Radschnellwege.

Das Bauwerk sorgt dafür, dass Radfahrer und Fußgänger künftig sicher und zügig über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen gelangen. Bislang müssen Radfahrer, die den Radschnellweg Ruhr zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr nutzen, die Trasse der ehemaligen Rheinischen Bahn verlassen und den stark frequentierten Berthold-Beitz-Boulevard überqueren. Die Brücke ist ein wichtiger Lückenschluss auf dem RS1.

Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Das Land NRW übernimmt 80 Prozent der Aufwendungen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP). Der Regionalverband Ruhr steuert Eigenmittel in Höhe von 600.000 Euro bei. Die Brücke mit allen Zuwegen soll im Frühjahr 2021 für Radfahrer und Fußgänger freigegeben werden.

Quelle: rvr.ruhr
Foto: Foto: RVR/Wiciok

RS1 Radschnellweg Ruhr

Bau einer neuen Brücke für den RS1 in Essen

Sicher und zügig gelangen Radfahrer und Fußgänger künftig über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen: Dafür sorgt eine Brücke als Teil des Radschnellwegs Ruhr (RS 1), mit deren Bau der Regionalverband Ruhr (RVR) im Februar beginnt.

Den ersten Spatenstich setzen am Freitag, 07. Februar, RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen. Bislang müssen Radfahrer, die den Radschnellweg Ruhr zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr nutzen, die Trasse der ehemaligen Rheinischen Bahn verlassen und den stark frequentierten Berthold-Beitz-Boulevard überqueren. Die Brücke verbindet künftig den Krupp-Park mit der Universität Essen und ist ein wichtiger Lückenschluss auf dem RS 1.

„Das Fahrrad ist als Verkehrsmittel nicht mehr wegzudenken. Wir wollen den Radverkehr in Nordrhein-Westfalen verbessern, um Mobilität besser und sauberer zu machen. Mit der neuen Brücke für Fußgänger und Radfahrer hier in Essen kommen wir beim RS 1 wieder ein Stück voran. Das Land unterstützt das gerne“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthöfel betonte: „Das Projekt in unmittelbarer Nähe zur Universität und dem Stadtzentrum stärkt den Alltagsradverkehr in Essen und dem mittleren Ruhrgebiet. Zudem fügt es sich hervorragend ein in das regional-touristische Konzept der Metropole Ruhr.“

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, ergänzte: „Die Definition des RS1 als Radschnellweg garantiert die hohe Qualität der Strecke. Diesen Standard wird die zukünftige Rad-Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard erfüllen. Sie wird den Radpendler-Verkehr in Essen sicherer, komfortabler und schneller machen. Damit hat der Radschnellweg das Potenzial, die Alltagsmobilität in Essen zu verändern.“

Die geplante Stahlbrücke ist 82 Meter lang und kann auf mehr als sechs Metern Breite genutzt werden. Sie kommt ohne Mittelstütze aus, damit der vorhandene Mittelstreifen in Zukunft auch als Straßenbahntrasse genutzt werden kann.

Die Brücke ist eine Verbundkonstruktion mit Stahlbetonwiderlagern und Stahlverbundfertigteilen. Die Fahrbahndecke wird asphaltiert. Zudem wird der vier Meter breite Radweg durch einen Trennstreifen von dem zwei Meter breiten Fußweg abgeteilt. Die Brücke erfüllt somit die Qualitätsstandards für Radschnellwege.

Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Das Land NRW übernimmt 80 Prozent der Aufwendungen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP). Der Regionalverband Ruhr steuert Eigenmittel in Höhe von 600.000 Euro bei. Die Brücke soll Mitte 2021 für Radfahrer und Fußgänger freigegeben werden.

Quelle: rvr.ruhr

RS1 Radschnellweg Ruhr

Spatenstich für Abschnitt des RS 1 in Bochum

Verkehrsminister Hendrik Wüst hat gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch den ersten Spatenstich für den Bau des Radschnellwegs Ruhr (RS 1) über Bochumer Stadtgebiet gesetzt.

Im Abschnitt „Grüner Rahmen“ entsteht ein 900 Meter langes Teilstück des RS 1 zwischen Stahlhauser Straße/Windhausstraße und Bessemer Straße. Dafür gibt es vom Land rund 2,1 Millionen Euro Förderung.

„Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Radverkehr in Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Gerade in einer Stadt wie Bochum schaffen bessere Radwege ein alternatives Mobilitätsangebot für viele Menschen, die hier täglich mit dem Auto zur Arbeit pendeln. Durch Pedelecs und E-Bikes wird Radverkehr zunehmend zum Pendlerverkehr, weil damit auch längere Strecken zurückgelegt werden können.“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

„Der RS 1 bedeutet einen enormen Qualitätsschub für den Radverkehr im Ruhrgebiet“, so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „Wir freuen uns, dass es nun auch in Bochum losgeht und das Land der Aufwertung der Fahrrad-Infrastruktur einen hohen Stellenwert beimisst.“

Die Gesamtausgaben für den RS 1 in diesem Abschnitt betragen voraussichtlich rund 2,5 Millionen Euro. Die Bauzeit ist mit 24 bis 28 Monaten veranschlagt. Der Radschnellweg Ruhr (RS 1) ist eines der wichtigsten und nachhaltigsten Projekte im Ruhrgebiet. Zwischen Duisburg und Hamm entsteht eine insgesamt 101 km lange Verbindung für den Radverkehr mitten durchs Ruhrgebiet. Die Strecke auf Bochumer Stadtgebiet ist etwa 17 km lang und wird von Wattenscheid auf der Trasse der Rheinischen Bahn über die Bochumer Innenstadt bis zur Dortmunder Stadtgrenze führen.

Der heute begonnene Abschnitt des RS 1 verläuft auf der Stahlhauser Straße und Windhausstraße über bestehende Straßen, die in diesen Bereichen zur Fahrradstraße umgebaut werden. Auf dem ehemaligen Gelände von Thyssen Krupp (untere Stahlindustrie) – genannt Grüner Rahmen – wird der RS 1 als selbstständig geführter Radschnellweg im Zweirichtungsverkehr angelegt. Vor dem historischen Torhaus 7 der Krupp-Werke verläuft die Fahrradtrasse auf dem ehemaligen Industriegelände als reiner Radweg mit einer Breite von vier Metern bis zu einem früheren Luftschutzunterstand. Der zum RS 1-Standard gehörende Fußweg wird in diesem Bereich weiter nördlich angelegt. Vom Bunker aus wird der RS 1 bis zur Bessemer Straße im Standardquerschnitt einschließlich eines zwei Meter breiten Gehweges weitergeführt. 

Hintergrund Radschnellwege

Das Land hat Radschnellwege als neue Wegekategorie „Radschnellverbindungen des Landes“ im Straßen- und Wegegesetz verankert. Mit dem Gesetz ist Nordrhein-Westfalen bundesweit Vorreiter. Es stellt Radschnellwege mit Landesstraßen gleich: Dadurch übernimmt das Land die Baulastträgerschaft für Radschnellwege auf der freien Strecke außerhalb der Ortsdurchfahren und innerhalb der Ortsdurchfahrten bei Kommunen mit weniger als 80.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Bei Kommunen mit mehr als 80.000 Einwohnern liegen die Ortsdurchfahrten wie bei Landesstraßen in der Baulast der Kommunen.

Radschnellwege sollen als Premiumprodukt der Radinfrastruktur klar definierte Qualitätskriterien erfüllen. Dazu gehören die durchgängige Trennung zwischen Rad- und Fußgängerverkehr, eine Mindestbreite von vier Metern, Beleuchtung, wenig Steigungen, Wegweisung, Reinigung und geregelter Winterdienst.

Quelle: Pressestelle Stadt Bochum

RS1 Radschnellweg Ruhr

Mülheim: Noch schneller zum RS1!

Bereits im Dezember 2019 wurde die neue Rampe an der Fährstraße zum RS1 für Fußgänger und Radfahrer freigegeben und damit eine offizielle Verknüpfung von Ruhrtalradweg und RS1 geschaffen.

Am 20. Dezember 2019 wurde die neue Rampe an der Fährstraße zum/vom RS1 für Fußgänger und Radfahrer freigegeben.  Von dort sind es nur wenige Meter zum Stadthallengarten. Durch diese innerstädtische Parkanlage verläuft der Ruhrtalradweg, so dass hier die offizielle Verknüpfung der beiden Radrouten entstanden ist. Eine Wegweisung innerhalb der Knotenpunktsystems  radrevier.ruhr ist selbstverständlich eingerichtet.  Die Mülheimer Stadthalle und der Stadtteil Saarn sind über das städtische Radroutennetz von dort  ebenfalls ausgeschildert und auf direktem Weg zu erreichen.

Die Stadt Mülheim geht deshalb  davon aus, dass diese Anschlussstelle links der  Ruhr sehr gut angenommen wird und auch die  nächste Anschlussstelle rechts der Ruhr entlastet. Der dortige Fahrradaufzug wird täglich rund  1.000 mal angefordert.

Für den Bau der  Rampe musste der ehemalige, steile Bahndamm aufwendig mit Stützwänden aus Gabionen abgefangen werden.  Die Rampe weist entsprechend der Norm für barrierefreie Verkehrsanlagen eine maximale Steigung von 6 % und alle 10 m noch flachere Abschnitte auf.   Da die Rampe zwischen zwei benachbarten Straßenunterführungen angeordnet werden musste, wurde das Bauwerk mittels eines Richtungswechsels auf zwei Abschnitte komprimiert. Oben am RS1 und im Wendebereich entstanden jeweils ein Pausenplatz mit Sitzbank.

Ein vorhandener Weg aus dem Stadthallengarten wurde parallel zur Fährstraße bis zum Beginn der Rampe verlängert.  Dieser darf von  Radfahrenden in beiden Richtungen benutzt werden, ist aber nicht benutzungspflichtig, so dass selbstverständlich auch die Fährstraße selber benutzt werden kann.

Die Böschung wird neben gärtnerischen Flächen überwiegend zunächst der natürlichen Vegetationsentwicklung überlassen. Wegen des mageren und nicht bindigen  Bodens sowie der Ausrichtung nach Süden haben hier seltene, auf Trockenheit und Wärme spezialisierte Pflanzen und Tiere nämlich gute Entwicklungschancen.