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RS1 Radschnellweg Ruhr

Erste Arbeiten auf Bochumer Stadtgebiet für den RS1 beginnen

Die vorbereitenden Arbeiten für den ersten Bauabschnitt des Radschnellweges Ruhr in Bochum haben begonnen. Von der Stadtgrenze Gelsenkirchen bis zur Darpestraße lässt die Stadt auf der ehemaligen Bahntrasse der Rheinischen Bahn Sträucher und sonstiges Unterholz beseitigen. Anschließend wird in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde festgelegt, in welchem Umfang Baumfällungen notwendig sind.

Für den rund 900 Meter langen Abschnitt "Grüner Rahmen" im Stadtteil Stahlhausen hat das NRW-Verkehrsministerium eine Förderung in Höhe von 1,7 Millionen Euro bereitgestellt. Die Kosten für die Realisierung der Teilstrecke sind mit 2,3 Millionen Euro veranschlagt. Das Projekt wird im Zuge der Umnutzung der ehemaligen Industriebrache "Untere Stahlindustrie" umgesetzt. Insgesamt wird der RS1 auf einer Strecke von circa 17 km das Bochumer Stadtgebiet durchqueren.

Der RS1 wird im Endausbau auf gut 100 Kilometern zehn Städte zwischen Duisburg und Hamm miteinander verbinden. Bauträger ist Straßen.NRW; das erste Teilstück des Radschnellweges Ruhr zwischen Essen und Mülheim hat der Regionalverband Ruhr (RVR) bereits Ende 2015 fertiggestellt.

idr 2019/77 (GaNe)