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RS1 Radschnellweg Ruhr

Mülheim: Noch schneller zum RS1!

Bereits im Dezember 2019 wurde die neue Rampe an der Fährstraße zum RS1 für Fußgänger und Radfahrer freigegeben und damit eine offizielle Verknüpfung von Ruhrtalradweg und RS1 geschaffen.

Mülheim: Noch schneller zum RS1!

Am 20. Dezember 2019 wurde die neue Rampe an der Fährstraße zum/vom RS1 für Fußgänger und Radfahrer freigegeben.  Von dort sind es nur wenige Meter zum Stadthallengarten. Durch diese innerstädtische Parkanlage verläuft der Ruhrtalradweg, so dass hier die offizielle Verknüpfung der beiden Radrouten entstanden ist. Eine Wegweisung innerhalb der Knotenpunktsystems  radrevier.ruhr ist selbstverständlich eingerichtet.  Die Mülheimer Stadthalle und der Stadtteil Saarn sind über das städtische Radroutennetz von dort  ebenfalls ausgeschildert und auf direktem Weg zu erreichen.

Die Stadt Mülheim geht deshalb  davon aus, dass diese Anschlussstelle links der  Ruhr sehr gut angenommen wird und auch die  nächste Anschlussstelle rechts der Ruhr entlastet. Der dortige Fahrradaufzug wird täglich rund  1.000 mal angefordert.

Für den Bau der  Rampe musste der ehemalige, steile Bahndamm aufwendig mit Stützwänden aus Gabionen abgefangen werden.  Die Rampe weist entsprechend der Norm für barrierefreie Verkehrsanlagen eine maximale Steigung von 6 % und alle 10 m noch flachere Abschnitte auf.   Da die Rampe zwischen zwei benachbarten Straßenunterführungen angeordnet werden musste, wurde das Bauwerk mittels eines Richtungswechsels auf zwei Abschnitte komprimiert. Oben am RS1 und im Wendebereich entstanden jeweils ein Pausenplatz mit Sitzbank.

Ein vorhandener Weg aus dem Stadthallengarten wurde parallel zur Fährstraße bis zum Beginn der Rampe verlängert.  Dieser darf von  Radfahrenden in beiden Richtungen benutzt werden, ist aber nicht benutzungspflichtig, so dass selbstverständlich auch die Fährstraße selber benutzt werden kann.

Die Böschung wird neben gärtnerischen Flächen überwiegend zunächst der natürlichen Vegetationsentwicklung überlassen. Wegen des mageren und nicht bindigen  Bodens sowie der Ausrichtung nach Süden haben hier seltene, auf Trockenheit und Wärme spezialisierte Pflanzen und Tiere nämlich gute Entwicklungschancen.