Aktuell


RS2 Radschnellweg Westmünsterland

Radschnellweg REGIO.VELO Westliches Münsterland unter den Gewinnern

Das von der Stadt Rhede gemeinsam mit den Städten Isselburg, Bocholt, Borken, Velen, Gescher und Coesfeld vorgelegte Konzept für einen Radschnellweg zwischen Isselburg und Coesfeld ist vom Land Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Landesverkehrsminister Michael Groschek und Christiane Fuchs vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW, haben am Mittwoch, 20. November 2013, in Düsseldorf die Gewinnerinnen und Gewinner des landesweiten Planungswettbewerbs bekannt gegeben. Für die Stadt Bad Rhede hat Bürgermeister Lothar Mittag die Urkunde entgegengenommen.

Die Jury beim Verkehrsministerium hat aus landesweit acht eingereichten Projektskizzen die fünf besten Vorschläge bestimmt. Für den Regierungsbezirk Münster wurde die Strecke von Isselburg bis nach Velen ausgewählt. Die dem Antrag zugrunde liegende grobe Planung sieht eine Länge von rund 48 Kilometern für den Schnellweg vor.

Nach der Prämierung im Planungswettbewerb folgt die Beauftragung einer vertiefenden Machbarkeitsstudie, von der Aussagen zu den weiteren konkreten Planungs- und Umsetzungsschritten erwartet werden. Mit der Landesauszeichnung ist die Förderung der nun anfallenden Planungskosten in Höhe von rund 80 Prozent aus Landesmitteln verbunden.

Zu Beginn dieses Jahres hatte das Verkehrsministerium den Planungswettbewerb für Radschnellwege in Nordrhein-Westfalen ausgelobt. Der Wettbewerb ist Bestandteil des Aktionsplans des Landes zur Förderung der Nahmobilität.

Foto: AGFS-NRW / Endermann

RS4 Radschnellweg Euregio

Radschnellweg Aachen unter den Gewinnern

Das von der Städteregion Aachen gemeinsam mit den Städten Herzogenrath, Kerkrade und Heerlen sowie der Provinz Limburg vorgelegte Konzept für einen grenzüberschreitenden Radschnellweg in der Städteregion Aachen ist vom Land Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Landesverkehrsminister Michael Groschek und Christiane Fuchs vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW, haben am Mittwoch, 20. November 2013, in Düsseldorf die Gewinnerinnen und Gewinner des landesweiten Planungswettbewerbs bekannt gegeben. Für die Städteregion Aachen hat Uwe Zink, Dezernent der Städteregion, die Urkunde entgegengenommen.

Die Jury beim Verkehrsministerium hat aus landesweit acht eingereichten Projektskizzen die fünf besten Vorschläge bestimmt. Für den Regierungsbezirk Köln wurde die Strecke von Aachen nach Herzogenrath und auf niederländischer Seite bis nach Heerlen und Kerkrade ausgewählt. Die dem Antrag zugrunde liegende grobe Planung sieht eine Länge von rund 30 Kilometern für den Schnellweg vor.

Nach der Prämierung im Planungswettbewerb folgt die Beauftragung einer vertiefenden Machbarkeitsstudie, von der Aussagen zu den weiteren konkreten Planungs- und Umsetzungsschritten erwartet werden. Mit der Landesauszeichnung ist die Förderung der nun anfallenden Planungskosten in Höhe von rund 80 Prozent aus Landesmitteln verbunden.

Zu Beginn dieses Jahres hatte das Verkehrsministerium den Planungswettbewerb für Radschnellwege in Nordrhein-Westfalen ausgelobt. Der Wettbewerb ist Bestandteil des Aktionsplans des Landes zur Förderung der Nahmobilität.

Foto: AGFS-NRW / Endermann

Streckenverläufe NRW

AGFS

Gewinner im Landeswettbewerb Radschnellwege prämiert: 150 Kilometer Radschnellwege in NRW.

Gewinner im Landeswettbewerb Radschnellwege sind Aachen, Bad Oeynhausen, Düsseldorf, Köln und Rhede. Verkehrsminister Groschek: "Wir wollen in den nächsten Jahren einen Quantensprung für den Radverkehr in NRW."

In Nordrhein-Westfalen sollen mit Unterstützung der Landesregierung fünf Radschnellwege geplant werden. Aus den verbliebenen acht Projektskizzen, die Kommunen aus NRW im Juli beim Verkehrsministerium für einen Planungswettbewerb eingereicht hatten, hat eine Jury die fünf besten Vorschläge ausgewählt. Damit entstehen in NRW in verschiedenen Regionen zusammen mit dem 80 Kilometer langen Ruhrgebietsprojekt 230 Kilometer überörtliche Radschnellwege. Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen ein landesweites Radverkehrsnetz von 14.200 Kilometern Länge. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und Landrat Günter Rosenke (Kreis Euskirchen) vom Präsidium der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrrad-freundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS) gaben heute (20.11.) in Düsseldorf die Wettbewerbssieger bekannt.

"Ich gratuliere den Gewinnerkommunen. Sie können Vorreiter sein für eine großartige Entwicklung. Der Radverkehr boomt. Pedelecs werden den Zweiradverkehr weiter stärken. Wir schaffen jetzt dafür die notwendige Infrastruktur, denn wir wollen in den nächsten Jahren einen Quantensprung beim Radverkehr in NRW schaffen", sagte Verkehrsminister Groschek. "Für das Rad gibt es nur gute Gründe" ergänzte Landrat Rosenke. "Mehr Rad und weniger Autos tun den Städten und Gemeinden genauso gut, wie den Menschen, die sich mit dem Rad fortbewegen. Mobilität per Rad spart Platz, ist innerorts meist schneller, macht Spaß und ist gesund."

Die prämierten Vorschläge sind:

  • Die StädteRegion Aachen mit der Strecke Aachen - Herzogenrath/Kerkrade/Heerlen (30 km)
  •  Die Stadt Düsseldorf mit der Strecke Neuss - Universität Düsseldorf - D.-Benrath - D.-Garath - Langenfeld und Monheim (31 km)
  • Die Stadt Bad Oeynhausen mit der Strecke Herford, Löhne, Bad Oeynhausen, Porta Westfalica und Minden (36 km)
  •  Die Stadt Köln mit der Strecke Köln Innenstadt - Universität zu Köln - Köln-Lindenthal - Gewerbegebiet Marsdorf (Köln) und Europark (Frechen) - Bahnhof Frechen (8,4 km)
  • Die Stadt Rhede mit der Strecke Isselburg-Anholt - Isselburg - Isselburg-Werth - Bocholt - Rhede - Borken - Velen (45 km)

Zusätzliche Streckenvorschläge aus Düsseldorf (für die Strecke Ratingen-Kaiserswerth) und Rhede (für den Abschnitt Velen - Coesfeld) konnten die Jury nicht überzeugen.

Nicht durchsetzen konnten sich die Vorschläge aus

  • Bonn (Bornheim - Alfter - Bonn - Troisdorf - Siegburg, 27 km),
  • Kreis Düren (Düren Bahnhof - Gewerbegebiet "Im großen Tal" - Huchem-Stammeln - Selhausen - Krauthausen - Selgersdorf - Forschungszentrum Jülich -Jülich Bahnhof - FH-Campus Jülich, 18 km),
  • Iserlohn (Hagen-Hohenlimburg - Iserlohn-Hemer - Menden - Lendringsen - Holzen -Arnsberg, 62 km).

Ihren Vorschlag zurückgezogen hatte die Stadt Kleve (mit der geplanten Strecke Kleve - Kranenburg (D) -Nijmegen, NL, 12,5 km).

Für die fünf Gewinnerprojekte fördert das Land zunächst eine Machbarkeitsstudie. Die ist Grundlage für die weitere Vor- und Ausführungsplanung, die das Land ebenfalls unterstützt. Die Förderung von Radschnellwegen hatte die Landesregierung als einen wichtigen Baustein in ihrem im Februar 2012 beschlossenen Aktionsplan zur Förderung der Nahmobilität definiert.

In der Koalitionsvereinbarung hatten die regierungstragenden Fraktionen beschlossen, das Straßen- und Wegegesetz NRW in Hinblick auf Radschnellwege so zu ändern, dass in Zukunft Radschnellwege Landesstraßen werden, für die (außerhalb von Großstädten >80 Tsd. Einwohnern) die Baulast, also die Kosten für Bau und Unterhaltung, beim Land liegen.

In Nordrhein-Westfalen sollen mit Unterstützung der Landesregierung fünf Radschnellwege geplant werden. Aus den verbliebenen acht Projektskizzen, die Kommunen aus NRW im Juli beim Verkehrsministerium für einen Planungswettbewerb eingereicht hatten, hat eine Jury die fünf besten Vorschläge ausgewählt. Damit entstehen in NRW in verschiedenen Regionen zusammen mit dem 80 Kilometer langen Ruhrgebietsprojekt 230 Kilometer überörtliche Radschnellwege. Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen ein landesweites Radverkehrsnetz von 14.200 Kilometern Länge. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und Landrat Günter Rosenke (Kreis Euskirchen) vom Präsidium der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrrad-freundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS) gaben heute (20.11.) in Düsseldorf die Wettbewerbssieger bekannt.

"Ich gratuliere den Gewinnerkommunen. Sie können Vorreiter sein für eine großartige Entwicklung. Der Radverkehr boomt. Pedelecs werden den Zweiradverkehr weiter stärken. Wir schaffen jetzt dafür die notwendige Infrastruktur, denn wir wollen in den nächsten Jahren einen Quantensprung beim Radverkehr in NRW schaffen", sagte Verkehrsminister Groschek. "Für das Rad gibt es nur gute Gründe" ergänzte Landrat Rosenke. "Mehr Rad und weniger Autos tun den Städten und Gemeinden genauso gut, wie den Menschen, die sich mit dem Rad fortbewegen. Mobilität per Rad spart Platz, ist innerorts meist schneller, macht Spaß und ist gesund."

Die prämierten Vorschläge sind:

  • Die StädteRegion Aachen mit der Strecke Aachen - Herzogenrath/Kerkrade/Heerlen (30 km)
  •  Die Stadt Düsseldorf mit der Strecke Neuss - Universität Düsseldorf - D.-Benrath - D.-Garath - Langenfeld und Monheim (31 km)
  • Die Stadt Bad Oeynhausen mit der Strecke Herford, Löhne, Bad Oeynhausen, Porta Westfalica und Minden (36 km)
  •  Die Stadt Köln mit der Strecke Köln Innenstadt - Universität zu Köln - Köln-Lindenthal - Gewerbegebiet Marsdorf (Köln) und Europark (Frechen) - Bahnhof Frechen (8,4 km)
  • Die Stadt Rhede mit der Strecke Isselburg-Anholt - Isselburg - Isselburg-Werth - Bocholt - Rhede - Borken - Velen (45 km)

Zusätzliche Streckenvorschläge aus Düsseldorf (für die Strecke Ratingen-Kaiserswerth) und Rhede (für den Abschnitt Velen - Coesfeld) konnten die Jury nicht überzeugen.

Nicht durchsetzen konnten sich die Vorschläge aus

  • Bonn (Bornheim - Alfter - Bonn - Troisdorf - Siegburg, 27 km),
  • Kreis Düren (Düren Bahnhof - Gewerbegebiet "Im großen Tal" - Huchem-Stammeln - Selhausen - Krauthausen - Selgersdorf - Forschungszentrum Jülich -Jülich Bahnhof - FH-Campus Jülich, 18 km),
  • Iserlohn (Hagen-Hohenlimburg - Iserlohn-Hemer - Menden - Lendringsen - Holzen -Arnsberg, 62 km).

Ihren Vorschlag zurückgezogen hatte die Stadt Kleve (mit der geplanten Strecke Kleve - Kranenburg (D) -Nijmegen, NL, 12,5 km).

Für die fünf Gewinnerprojekte fördert das Land zunächst eine Machbarkeitsstudie. Die ist Grundlage für die weitere Vor- und Ausführungsplanung, die das Land ebenfalls unterstützt. Die Förderung von Radschnellwegen hatte die Landesregierung als einen wichtigen Baustein in ihrem im Februar 2012 beschlossenen Aktionsplan zur Förderung der Nahmobilität definiert.

In der Koalitionsvereinbarung hatten die regierungstragenden Fraktionen beschlossen, das Straßen- und Wegegesetz NRW in Hinblick auf Radschnellwege so zu ändern, dass in Zukunft Radschnellwege Landesstraßen werden, für die (außerhalb von Großstädten >80 Tsd. Einwohnern) die Baulast, also die Kosten für Bau und Unterhaltung, beim Land liegen.