Aktuell


Radschnellweg Köln-Frechen

Die Vorplanung für den Radschnellweg Köln-Frechen ist annähernd abgeschlossen.

Die letzten Detailpunkte werden derzeit zwischen allen Projektbeteiligten abgestimmt. Danach wird die Planung den politischen Gremien zur Entscheidung und Beschlussfassung vorgelegt. Dies ist für das Frühjahr 2019 vorgesehen.

Zu Beginn waren die Stadt Köln, die Stadt Frechen und der Rhein-Erft-Kreis Projektpartner. Die Federführung wurde vom Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung der Stadt Köln über-nommen. Mit der Änderung des Straßen- und Wegegesetzes NRW im Oktober 2016 wurde der Landesbetrieb Straßenbau.NRW weiterer Projektpartner. Er ist zuständig für die Planung, den Bau und die Unterhaltung von Radschnellverbindungen des Landes.

Derzeit wird die weitere Durchführung des Projektes zwischen den beiden Straßenbaulastträgern Landesbetrieb Straßenbau.NRW und der Stadt Köln abgestimmt, die über eine Verwaltungsvereinbarung geregelt werden wird. Des Weiteren stimmen die zuständigen Behörden die notwendigen förmlichen Genehmigungsverfahren ab. Da es sich bei  Radschnellwegen um ein neues Infrastrukturelement handelt, befinden sich die notwendigen Organisationen und weitergehenden Konkretisierungen der rechtlichen  Rahmenbedingungen auf Landesseite im Aufbau. Der genaue Ausbauzeitpunkt kann erst nach Klärung und Abschluss aller offenen Fragen verbindlich festgelegt werden.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Historische Eisenbahnbrücke führt RS1 über die Ruhr Richtung Duisburg

Auf dem RS1 wird die Strecke Richtung Duisburg bis zur Hochschule Ruhr West freigegeben. Inklusive der historischen Eisenbahnbrücke über die Ruhr ist die Strecke 1,2 Kilometer lang.

Radschnellwege in NRW

Bundesweiter Arbeitskreis Radschnellwege tagt am 13.9.2019

Mitte September treffen sich wieder Planerinnen und Planer aus ganz Deutschland beim Regionalverband Ruhr, um sich über Radschnellwege auszutauschen.

Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet

Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet soll realisiert werden

Das Verkehrsministerium NRW, die beteiligten Städte, der RVR und die Bezirksregierung Münster sind sich einig, dass die Innenstädte von Essen, Bottrop und Gladbeck über einen Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet miteinander verbunden werden sollen.

In einer ersten Stufe sollen die Abschnitte von Essen zur Bottroper Innenstadt und von der Stadtgrenze Bottrop/Gladbeck zur Gladbecker Innenstadt realisiert werden. Auch das Zwischenstück wird über eine Radvorrangroute erschlossen, um die Verbindungsfunktion zwischen den Innenstädten von Gladbeck und Essen sicherzustellen.

Quelle: Regionalverband Ruhr 123

RS4 Radschnellweg Euregio

Radschnellweg Städteregion Aachen wird zum RS4

Das Ministerium für Verkehr hat denen offiziellen Namen festgelegt: Er lautet ab sofort RS4 Radschnellweg Euregio.

RS1 Radschnellweg Ruhr

RS1: Baustart für Abschnitt in Gelsenkirchen

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek unternahmen gemeinsam mit Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband, am Freitag (15.3.) den ersten Spatenstich für den 2,8 Kilometer langen Radschnellweg in Gelsenkirchen.

„Mit dem heutigen Spatenstich hier in Gelsenkirchen kommen wir bei der leistungsfähigen Radinfrastruktur im Ballungsraum Ruhrgebiet wieder ein Stück voran. Wir wollen bessere Fahrradwege in Nordrhein-Westfalen. Deshalb haben wir die Mittel für die Radwege massiv erhöht. In diesem Jahr sind es 39 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 3 Millionen Euro gegenüber 2018. Außerdem haben wir das Landesrecht so verändert, dass Landesstraßen und Radschnellwege schneller geplant werden können. Seit diesem Jahr ist für die Planung von Radschnellwegen kein förmliches Linienbestimmungsverfahren mehr notwendig. Ich hoffe, dass wir so möglichst zügig auch weitere Radschnellwegprojekte in Nordrhein-Westfalen vorantreiben können“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Auf einer alten Bahntrasse werden die Radfahrerinnen und Radfahrer schon ab Ende 2019 in Gelsenkirchen unterwegs sein. Dort, wo früher die Rheinische Bahn zwischen Hattinger Straße (Stadtgrenze Essen) und Parkstraße (Stadtgrenze Bochum) verkehrte, entstehen ein vier Meter breiter Radweg und ein zwei Meter breiter, baulich getrennter Gehweg, auf denen die Radler und Fußgänger, ohne sich gegenseitig zu behindern, unterwegs sein können.

„Radschnellweg ist kein Zukunftsthema mehr, sondern längst im Planungs- und Baualltag des Landesbetriebes angekommen“, sagte Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek und betont die Bedeutung der neuen Wege für Radfahrer. „Der Ausbaustandard der Radschnellwege ist hoch und die Strecken werden nicht nur planerisch wie eine Landesstraße behandelt. Auch bei der Unterhaltung können sich Radfahrer auf den Standard von Straßen.NRW verlassen.“ Durchgehende Beleuchtung in den Städten und vor allem ein Winterdienst, der die Strecken von 6 bis 22 Uhr schnee- und eisfrei hält, gehören dazu. Das Projekt Radschnellweg ist dabei vor allem für den Ballungsraum Ruhrgebiet ein wichtiger Baustein. Der RS1 ermöglicht es, auch mit dem Rad schnell von A nach B zu kommen – in der Regel abseits vom übrigen Verkehr und ohne Stau.

Beim Bau des Gelsenkirchener Teilstücks kooperiert Straßen.NRW mit dem Wasserwirtschaftsverband Emschergenossenschaft, der im Rahmen des Generationenprojekts Emscher-Umbau Kanalbauarbeiten am Wattenscheider Bach ausführt. Die Baustraße der Emschergenossenschaft wird später zum RS1 umfunktioniert.

Wasserwirtschaft und Radwege sind für die Emschergenossenschaft keine Gegensätze. „Im Rahmen des Emscher-Umbaus schaffen wir eine neue grün-blaue Infrastruktur. Diese gilt es nun zu entdecken und zu erleben. Viele unserer Betriebswege entlang der Gewässer haben wir bereits geöffnet und zu Radwegen umgebaut. Im Zuge des Emscher-Umbaus sind 130 Kilometer an neuen Radwegen entstanden. Daher freuen wir uns, dass wir nun auch den Radschnellweg RS1 mitbauen“, sagte Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband.

Der RS 1 in Gelsenkirchen ist in 3 Bauabschnitte (BA) unterteilt.

1.    BA von Krayer Straße bis Hollandstraße (hier 1. Spatenstich)

2.    BA von Hattinger Straße (Stadtgrenze Essen) bis Krayer Straße

3.    BA von Hollandstraße bis Parkstraße (Stadtgrenze Bochum)

Auf dem Gelsenkirchener Abschnitt des RS1 müssen neun Bauwerke saniert werden, darunter auch die ehemalige Eisenbahnbrücke an der Ückendorfer Straße. Dieses Bauwerk steht unter Denkmalschutz. Für die 2,8 Kilometer lange Strecke werden 7,06 Millionen Euro investiert. Gebaut wird nach RS1 Standard „4 + 2“: 4 Meter Radweg und 2 Meter baulich getrennter Fußweg.

Foto: Straßen.NRW/Peter Beiske

RS1 Radschnellweg Ruhr

Erste Arbeiten auf Bochumer Stadtgebiet für den RS1 beginnen

Die vorbereitenden Arbeiten für den ersten Bauabschnitt des Radschnellweges Ruhr in Bochum haben begonnen. Von der Stadtgrenze Gelsenkirchen bis zur Darpestraße lässt die Stadt auf der ehemaligen Bahntrasse der Rheinischen Bahn Sträucher und sonstiges Unterholz beseitigen. Anschließend wird in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde festgelegt, in welchem Umfang Baumfällungen notwendig sind.

Für den rund 900 Meter langen Abschnitt "Grüner Rahmen" im Stadtteil Stahlhausen hat das NRW-Verkehrsministerium eine Förderung in Höhe von 1,7 Millionen Euro bereitgestellt. Die Kosten für die Realisierung der Teilstrecke sind mit 2,3 Millionen Euro veranschlagt. Das Projekt wird im Zuge der Umnutzung der ehemaligen Industriebrache "Untere Stahlindustrie" umgesetzt. Insgesamt wird der RS1 auf einer Strecke von circa 17 km das Bochumer Stadtgebiet durchqueren.

Der RS1 wird im Endausbau auf gut 100 Kilometern zehn Städte zwischen Duisburg und Hamm miteinander verbinden. Bauträger ist Straßen.NRW; das erste Teilstück des Radschnellweges Ruhr zwischen Essen und Mülheim hat der Regionalverband Ruhr (RVR) bereits Ende 2015 fertiggestellt.

idr 2019/77 (GaNe)

RS1 Radschnellweg Ruhr

Bürgerinformation zum RS1 Bochum am 07.11.2018

Die Stadt Bochum plant derzeit die in der Baulast des Landesbetriebs Straßenbau NRW befindlichen Abschnitte des RS1 auf Bochumer Stadtgebiet.

Zurzeit wird der RS 1 im Westen der Stadt von der Stadtgrenze Gelsenkirchen – in der Nähe der Parkstraße - bis zur Gahlenschen Straße geplant. Dieser Streckenabschnitt der freien Strecke ist ca. 4 km lang. Der RS1 verläuft in diesen Bereichen zum großen Teil über die stillgelegte Trasse der ehemaligen Rheinischen Bahn.

Die Stadt Bochum und Straßen.NRW laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein, um die Planung für den RS 1 vorzustellen:  

Mittwoch, den 07.11.2018 ab 18:00 Uhr

Rathaus Wattenscheid, Friedrich-Ebert-Str. 7, 44866 Bochum (Raum 206) 

In der Veranstaltung besteht die Möglichkeit sich zu Details der Planung auszutauschen, zu diskutieren, Fragen zu stellen und auch Anregungen und Hinweise zu geben.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Planung und Bau des RS1 kommen voran

Minister Wüst übergibt den Förderbescheid für Bau des RS 1 Abschnitt Grüner Rahmen. Als dritte Ruhrgebietskommune beginnt jetzt die Stadt Bochum mit dem Bau auf ihrem Stadtgebiet.

Für den circa 900 Meter langen Abschnitt „Grüner Rahmen“ zwischen Windhausstraße und Bessemer Straße hat Verkehrsminister Hendrik Wüst jetzt einen Förderbescheid in Höhe von 1,7 Millionen Euro an den Bochumer Stadtbaurat Markus Bradtke überreicht.

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Radschnellwege sind in den Ballungsräumen ein gutes Angebot für Pendler. Deswegen freut es mich auch, dass es in Bochum jetzt mit dem Bau des RS1 voran geht. Als Münsterländer freue ich mich darüber besonders, auch weil wir feststellen, dass das Radfahren überall im Land immer mehr Freunde findet.“

Stadtbaurat Markus Bradtke: „Die nun zugesagten Fördergelder und der dadurch mögliche Weiterbau des RS1 bedeuten einen massiven Qualitätsschub für den Radverkehr im Revier. Wir sind froh, dass das Land der Aufwertung der Fahrrad-Infrastruktur einen hohen Stellenwert beimisst.“

Die Gesamtausgaben für den RS1 in diesem Abschnitt betragen voraussichtlich 2.315.600 Euro. Davon sind 2.097.200 Euro zuwendungsfähig. Das Land beteiligt sich an der Maßnahme mit einem Betrag von 1.782.600 Euro. Baubeginn soll im vierten Quartal 2018 sein. Die Bauzeit ist mit 18 bis 24 Monaten veranschlagt.

Beim Abschnitt „Grüner Rahmen“ handelt es sich um ein 900 Meter langes Teilstück in Bochum-Stahlhausen. Das Projekt wird jetzt im Zuge der Umnutzung der ehemaligen Industriebrache „Untere Stahlindustrie“ umgesetzt. Insgesamt wird der RS 1 auf einer Strecke von circa 17 km das Bochumer Stadtgebiet durchqueren.

Parallel zum Bau des Teilabschnitts des Radschnellweges laufen städtebauliche und wasserwirtschaftliche Maßnahmen. Konkret werden die ersten 350 Meter der Stahlhauser- und der Windhausstraße als Fahrradstraße umgebaut. Vor dem ehemaligen Torhaus 7, dem historischen Torhaus der Krupp-Werke, geht die Linie dann auf das ehemalige Industriegelände und wird als reiner Radweg mit einer Breite von vier Metern bis zu einem früheren Luftschutzunterstand geführt. Der zum RS1-Standard gehörende Fußweg ist in diesem Bereich nicht erforderlich, weil hierfür ein Weg weiter nördlich angelegt wird. Vom Bunker aus wird der RS1 bis zur Bessemer Straße im Standardquerschnitt einschließlich eines zwei Meter breiten Gehweges weiter geführt. Der Radweg erhält eine Beleuchtung und wird begrünt. Im Zusammenhang mit dem Radweg werden umfangreiche Verfüllarbeiten und die Beseitigung von unterirdischen Altanlagen und Bodenaltlasten notwendig.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Der Aufzug in Mülheim an der Ruhr ist aktuell außer Betrieb

Bis zum 18.September wird der Lift zwischen Stadtviadukt und Ruhrpromenade stillstehen.

 

 

Die hohen Temperaturen im Juli machten nicht nur Menschen, Pflanzen und Tieren zu schaffen. Auch der Aufzug, der die Ruhrpromenade barrierefrei mit dem Stadtviadukt und dem RS1 verbindet, hat darunter gelitten: Bei einer Temperatur von 40 Grad stellt er sich aus Sicherheitsgründen selbstständig ab. Die sind in der gläsernen Kabine bei hoher Sonneneinstrahlung schnell erreicht.

Die Lösung ist der Einbau einer Lüftung. Ende August sollen die Arbeiten abgeschlossen und der Lift wieder freigegeben werden. Bis dahin ist ein ebenerdige Umleitung ausgeschildert.