Aktuell


Radschnellweg Köln-Frechen

Vorentwurfsplanung für den Radschnellweg ist fertig

Die Stadt Köln hat einen erweiterten Planungsbeschluss zur Fortführung des Projektes zur Beratung in die politischen Gremien eingebracht.

Der Ausschuss für Bauen, Verkehr und Umwelt der Stadt Frechen hat am 4. Juli 2019 den entsprechenden Beschluss für den Streckenabschnitt auf Frechener Stadtgebiet gefasst. Dabei wurde für die Radschnellwegführung eine Strecke parallel zu den Gleisen der Eisenbahnstrecke der Häfen und Güterverkehr Köln AG beschlossen.

Im Anschluss an die politischen Beschlüsse wird die Förderung der nächsten Planungsphase beim Land Nordrhein-Westfalen beantragt, um mit der Entwurfs- und Genehmigungsplanung des Projektes beginnen zu können.

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Radschnellwege in NRW

Radschnellwege: Verkehrsministerium veröffentlicht Planungsleitfaden

Bei Planung und Bau von Radschnellwegen können Kommunen ab sofort auf einen einheitlichen Leitfaden zurückgreifen. Den bundesweit ersten Planungsleitfaden für Radschnellverbindungen hat heute das Verkehrsministerium in Düsseldorf vorgelegt.

Mehr als zwei Jahre Bearbeitungszeit stecken in dem 150-seitigen Werk, das von Radverkehrsexperten aus der NRW-Landes- und Kommunalverwaltung erstellt wurde. Es enthält mehr als 90 Abbildungen und 20 detailreiche Prinzipskizzen für die Planung von Kreuzungen und Einmündungen. Der Leitfaden wird zukünftig fortlaufend aktualisiert und erweitert.

„Radverkehr wird immer mehr zum Pendlerverkehr, weil mehr Menschen zum Beispiel mit Pedelecs oder E-Bikes auch längere Strecken zur Arbeit fahren. Bei Bau und Planung von Radschnellwegen sind deshalb einheitliche und verbindliche Standards wichtig, denn nur so kann die hohe Qualität der Strecken erreicht werden“ sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Für den Radverkehr stellt Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr rund 47,25 Millionen Euro zur Verfügung – allein 9,25 Millionen Euro entfallen auf Planung und Bau von Radschnellwegen.

Radschnellwege sind besonders breite und komfortabel zu befahrende Radwege, auf denen Radfahrer möglichst ohne Umwege und ohne Unterbrechungen durch Kreuzungen ihr Ziel erreichen können.

„Durch die Einführung des Leitfadens werden erstmals einheitliche, klar definierte und transparente Abläufe geschaffen“, sagt Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek. „Dadurch können Abstimmungen zwischen den Projektbeteiligten vereinfacht und beschleunigt werden.“ Und noch etwas ist der Direktorin des Landesbetriebes wichtig: „Der Leitfaden gewährleistet, dass Planung, Bau und Betrieb – unabhängig davon, wer die Federführung hat – eine gleichbleibende und hohe Qualität haben.“

„Aus Sicht der Radfahrenden sind mit dem Planungsleitfaden ein einheitliches Erscheinungsbild und besondere Qualitätskriterien verbunden“, so Martin Tönnes vom Regionalverband Ruhr. „Was für den Autoverkehr seit Jahrzehnten selbstverständlich ist, wird für die Fahrradmobilität bei den Radschnellwegen jetzt auch Realität.“

„Dieser Leitfaden schafft Planungssicherheit für alle Kommunen, die Radschnellverbindungen planen. Wir hoffen, dass wir damit die Planung und den Bau dieser wichtigen Infrastrukturelemente deutlich vorantreiben können und damit auch der Mobilitätswende einen Schub verpassen“, freut sich Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW.

Herausgeber des Planungsleitfadens Radschnellwege ist das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen mit Unterstützung des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW), in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW) sowie dem Regionalverband Ruhr (RVR)

Die Online-Version der Loseblattsammlung steht unter Fachinfo zur Verfügung. Als Druckversion erscheint der Leitfaden mit dem Titel „Radschnellverbindungen in NRW – Leitfaden für Planung, Bau und Betrieb“ in Kürze.

Aktuelle Fotos vom bereits fertig gestellten Teil des RS1 finden Sie hier (Passwort: RS1) zum Download (Quellenangabe: VM/Bierwald)

Pressekontakt: bernhard.meier@vm.nrw.de , Tel. 0211-3843-1013

RS1 Radschnellweg Ruhr

RS1-Teilstück in Mülheim bis Ende August nur eingeschränkt nutzbar

Der Radschnellweg Ruhr (RS1) in Mülheim ist vom 13. Juli bis 27. August im Bereich zwischen der A40-Brücke und der Straßenbrücke Eppinghofer Bruch teilweise gesperrt.

Die vier Meter breite Fahrbahn kann in diesem Streckenabschnitt nicht genutzt werden. Radfahrer müssen auf den schmaleren Fußweg ausweichen. Besondere Rücksichtnahme von allen Nutzern ist in dieser Zeit erforderlich. Das 700 Meter lange Teilstück des Radschnellweges Ruhr dient als Baustelleneinrichtungsfläche für die Deutsche Bahn. Die DB errichtet für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) die neue Abzweigstelle Mülheim-Heißen. Dabei werden vier Weichen sowie die komplette Oberleitung erneuert.

Quelle: Informationsdienst Ruhr - Die Agentur für Nachrichten aus dem Ruhrgebiet

RS3 Radschnellweg OWL

Vorplanung für den RS3 soll dieses Jahr fertiggestellt werden

Noch suchen die beteiligten Kommunen im Variantenvergleich die bestmögliche Route von Bad Oeynhausen nach Löhne.

Nach Abschluss der Vorplanung sollen die Erarbeitung eines fertigen Planungskonzepts, die Entwurfsplanung, und die darauf aufbauende Genehmigungsplanung für den Bauantrag zeitnah folgen.
Die Stadt Bad Oyenhausen hat beim Landesbetrieb Straßenbau NRW angeregt, den Umbau der Mindener Straße und die Realisierung des Radschnellwegs in einer Gesamtplanung zusammenzufassen. Dies macht Sinn, da der RS3 bei den Planungen für die Mindener Straße miteinbezogen werden muss. Durch eine Zusammenlegung könnte bei der weiteren Planung und dem späteren Bau des RS3 viel Zeit eingespart werden. Bislang laufen beide Projekte noch getrennt voneinander.
Dank der Eröffnung der Nordumgehung (A 30) in Bad Oyenhausen kann die B 61 zurückgebaut werden. Dadurch kann die Einrichtung des Radschnellwegs gemeinsam mit dem Rückbau erfolgen und viel Zeit eingespart werden.

Radschnellweg Köln-Frechen

Entscheidungen zur Fortführung des Radschnellwegs stehen kurz bevor

Die notwendigen politischen Beschlüsse zur Fortführung des Projektes werden im Sommer und Herbst 2019 eingeholt. Der Rat der Stadt Frechen wird Anfang Juli noch vor der Sommerpause über die Ergebnisse der Vorplanung beraten. In der Stadt Köln startet man damit im September nach der Sommerpause.

Radschnellweg Köln-Frechen

Die Vorplanung für den Radschnellweg Köln-Frechen ist annähernd abgeschlossen.

Die letzten Detailpunkte werden derzeit zwischen allen Projektbeteiligten abgestimmt. Danach wird die Planung den politischen Gremien zur Entscheidung und Beschlussfassung vorgelegt. Dies ist für das Frühjahr 2019 vorgesehen.

Zu Beginn waren die Stadt Köln, die Stadt Frechen und der Rhein-Erft-Kreis Projektpartner. Die Federführung wurde vom Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung der Stadt Köln über-nommen. Mit der Änderung des Straßen- und Wegegesetzes NRW im Oktober 2016 wurde der Landesbetrieb Straßenbau.NRW weiterer Projektpartner. Er ist zuständig für die Planung, den Bau und die Unterhaltung von Radschnellverbindungen des Landes.

Derzeit wird die weitere Durchführung des Projektes zwischen den beiden Straßenbaulastträgern Landesbetrieb Straßenbau.NRW und der Stadt Köln abgestimmt, die über eine Verwaltungsvereinbarung geregelt werden wird. Des Weiteren stimmen die zuständigen Behörden die notwendigen förmlichen Genehmigungsverfahren ab. Da es sich bei  Radschnellwegen um ein neues Infrastrukturelement handelt, befinden sich die notwendigen Organisationen und weitergehenden Konkretisierungen der rechtlichen  Rahmenbedingungen auf Landesseite im Aufbau. Der genaue Ausbauzeitpunkt kann erst nach Klärung und Abschluss aller offenen Fragen verbindlich festgelegt werden.

Radschnellwege in NRW

Bundesweiter Arbeitskreis Radschnellwege tagt am 13.9.2019

Mitte September treffen sich wieder Planerinnen und Planer aus ganz Deutschland beim Regionalverband Ruhr, um sich über Radschnellwege auszutauschen.

Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet

Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet soll realisiert werden

Das Verkehrsministerium NRW, die beteiligten Städte, der RVR und die Bezirksregierung Münster sind sich einig, dass die Innenstädte von Essen, Bottrop und Gladbeck über einen Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet miteinander verbunden werden sollen.

In einer ersten Stufe sollen die Abschnitte von Essen zur Bottroper Innenstadt und von der Stadtgrenze Bottrop/Gladbeck zur Gladbecker Innenstadt realisiert werden. Auch das Zwischenstück wird über eine Radvorrangroute erschlossen, um die Verbindungsfunktion zwischen den Innenstädten von Gladbeck und Essen sicherzustellen.

Quelle: Regionalverband Ruhr 123

RS4 Radschnellweg Euregio

Radschnellweg Städteregion Aachen wird zum RS4

Das Ministerium für Verkehr hat denen offiziellen Namen festgelegt: Er lautet ab sofort RS4 Radschnellweg Euregio.

RS1 Radschnellweg Ruhr

RS1: Baustart für Abschnitt in Gelsenkirchen

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek unternahmen gemeinsam mit Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband, am Freitag (15.3.) den ersten Spatenstich für den 2,8 Kilometer langen Radschnellweg in Gelsenkirchen.

„Mit dem heutigen Spatenstich hier in Gelsenkirchen kommen wir bei der leistungsfähigen Radinfrastruktur im Ballungsraum Ruhrgebiet wieder ein Stück voran. Wir wollen bessere Fahrradwege in Nordrhein-Westfalen. Deshalb haben wir die Mittel für die Radwege massiv erhöht. In diesem Jahr sind es 39 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 3 Millionen Euro gegenüber 2018. Außerdem haben wir das Landesrecht so verändert, dass Landesstraßen und Radschnellwege schneller geplant werden können. Seit diesem Jahr ist für die Planung von Radschnellwegen kein förmliches Linienbestimmungsverfahren mehr notwendig. Ich hoffe, dass wir so möglichst zügig auch weitere Radschnellwegprojekte in Nordrhein-Westfalen vorantreiben können“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Auf einer alten Bahntrasse werden die Radfahrerinnen und Radfahrer schon ab Ende 2019 in Gelsenkirchen unterwegs sein. Dort, wo früher die Rheinische Bahn zwischen Hattinger Straße (Stadtgrenze Essen) und Parkstraße (Stadtgrenze Bochum) verkehrte, entstehen ein vier Meter breiter Radweg und ein zwei Meter breiter, baulich getrennter Gehweg, auf denen die Radler und Fußgänger, ohne sich gegenseitig zu behindern, unterwegs sein können.

„Radschnellweg ist kein Zukunftsthema mehr, sondern längst im Planungs- und Baualltag des Landesbetriebes angekommen“, sagte Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek und betont die Bedeutung der neuen Wege für Radfahrer. „Der Ausbaustandard der Radschnellwege ist hoch und die Strecken werden nicht nur planerisch wie eine Landesstraße behandelt. Auch bei der Unterhaltung können sich Radfahrer auf den Standard von Straßen.NRW verlassen.“ Durchgehende Beleuchtung in den Städten und vor allem ein Winterdienst, der die Strecken von 6 bis 22 Uhr schnee- und eisfrei hält, gehören dazu. Das Projekt Radschnellweg ist dabei vor allem für den Ballungsraum Ruhrgebiet ein wichtiger Baustein. Der RS1 ermöglicht es, auch mit dem Rad schnell von A nach B zu kommen – in der Regel abseits vom übrigen Verkehr und ohne Stau.

Beim Bau des Gelsenkirchener Teilstücks kooperiert Straßen.NRW mit dem Wasserwirtschaftsverband Emschergenossenschaft, der im Rahmen des Generationenprojekts Emscher-Umbau Kanalbauarbeiten am Wattenscheider Bach ausführt. Die Baustraße der Emschergenossenschaft wird später zum RS1 umfunktioniert.

Wasserwirtschaft und Radwege sind für die Emschergenossenschaft keine Gegensätze. „Im Rahmen des Emscher-Umbaus schaffen wir eine neue grün-blaue Infrastruktur. Diese gilt es nun zu entdecken und zu erleben. Viele unserer Betriebswege entlang der Gewässer haben wir bereits geöffnet und zu Radwegen umgebaut. Im Zuge des Emscher-Umbaus sind 130 Kilometer an neuen Radwegen entstanden. Daher freuen wir uns, dass wir nun auch den Radschnellweg RS1 mitbauen“, sagte Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband.

Der RS 1 in Gelsenkirchen ist in 3 Bauabschnitte (BA) unterteilt.

1.    BA von Krayer Straße bis Hollandstraße (hier 1. Spatenstich)

2.    BA von Hattinger Straße (Stadtgrenze Essen) bis Krayer Straße

3.    BA von Hollandstraße bis Parkstraße (Stadtgrenze Bochum)

Auf dem Gelsenkirchener Abschnitt des RS1 müssen neun Bauwerke saniert werden, darunter auch die ehemalige Eisenbahnbrücke an der Ückendorfer Straße. Dieses Bauwerk steht unter Denkmalschutz. Für die 2,8 Kilometer lange Strecke werden 7,06 Millionen Euro investiert. Gebaut wird nach RS1 Standard „4 + 2“: 4 Meter Radweg und 2 Meter baulich getrennter Fußweg.

Foto: Straßen.NRW/Peter Beiske