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RS1 Radschnellweg Ruhr

Planungen bereiten Baustart in Dortmund für 2019 vor

Mit einer Planungsvereinbarung zwischen der Stadt Dortmund und dem Landesbetrieb Straßen.NRW kann der Vergabeprozess für die Trasse auf Dortmunder Stadtgebiet nun beginnen. 2018 sieht man vor die Planung für die gesamte Strecke auf Dortmunder Stadtgebiet zu vergeben.

Einen ersten Teilabschnitt plane die Stadt bereits selbst: Im März soll die Entwurfsplanung für die Strecke vom Südfriedhof bis zur Ruhrallee voraussichtlich fertiggestellt werden. Spätestens im Frühjahr 2019 soll dann mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Grundsätzlich legt die Planungsvereinbarung fest, dass die Stadt die Vorentwurfs- und Entwurfsplanung für den Radweg auf ihrem Gebiet komplett übernimmt. Während die Streckenabschnitte in der Baulast der Stadt vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamt geplant werden, soll die Arbeit für die freien Strecken von Ingenieurbüros übernommen werden. Die Stadt Dortmund schreibt diese Arbeiten im Namen von Straßen.NRW aus und betreut die Büros.

Wie die Pressestelle der Stadt Dortmund berichtet, hatte der Landesbetrieb die betroffenen Städte im Ruhrgebiet gebeten, die Planungsabschnitte des Landes zu übernehmen, um den RS1 schnell realisieren zu können. Planungs- und Baukosten werden erstattet. Allein in Dortmund wechselt die Baulast zehn Mal zwischen Stadt und Land. Mit der Änderung des Straßen- und Wegegesetzes NW Ende 2016 hatte das Land Radschnellwege in die Baulast des Landes übernommen. Sie sind damit Landesstraßen gleichgestellt. Die freien Strecken liegen vollständig in der Zuständigkeit des Landesbetriebes Straßen.NRW, die Ortsdurchfahrten sind von den Städten und Kreisen zu planen und zu bauen.