Aktuell


RS1 Radschnellweg Ruhr

8. April war Radfahrspitzentag auf der Hochpromenade in Mülheim an der Ruhr

Seit der Eröffnung der Hochpromenade Ende Oktober 2017 steht die dortige Radzählstelle nicht mehr still. Die Auswertung vom 1. Januar bis 12. April präsentiert große Zahlen. 44.099 Radfahrerinnen und Radfahrer sind in diesem Zeitraum bereits an der Radzählstelle vorbeigekommen.

Spitzentag war Sonntag, der 8. April mit 3.177 Radfahrerinnen und Radfahrern.

Wie die Stadt Mülheim an der Ruhr auf ihrer Homepage veröffentlicht, rechnet man an dieser Stelle in der Prognose bei Fertigstellung des Radschnellweges Ruhr (RS1) zwischen Duisburg und Hamm durchschnittlich mit 2.000 bis 3.000 Radfahrenden pro Tag. "Insofern ist der Spitzenwert von Sonntag für eine „Sackgasse mit Aufzug“ schon super", so Helmut Voß, Teamleiter Straßenplanung im Amt für Verkehrswesen und Tiefbau.

Durchschnittlich seien über die Wintermonate hier natürlich weniger unterwegs gewesen, nämlich - bezogen auf 2018 - 432, so der Teamleiter.

Am Wochenende belegen die Zahlen, dass die Verkehrsspitze an dieser Stelle um 14.30 Uhr ist, Montag bis Freitag hingegen um 16.30 Uhr, wobei es Werktags noch mal eine kleinere Spitze im morgendlichen Berufsverkehr um 7.30 Uhr gibt.

Der Report mit allen Ergebnissen zum Auswertungszeitraum (Grafiken, Tabellen) kann hier als pdf-Datei zum Nachlesen heruntergeladen werden.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Planungen bereiten Baustart in Dortmund für 2019 vor

Mit einer Planungsvereinbarung zwischen der Stadt Dortmund und dem Landesbetrieb Straßen.NRW kann der Vergabeprozess für die Trasse auf Dortmunder Stadtgebiet nun beginnen. 2018 sieht man vor die Planung für die gesamte Strecke auf Dortmunder Stadtgebiet zu vergeben.

Einen ersten Teilabschnitt plane die Stadt bereits selbst: Im März soll die Entwurfsplanung für die Strecke vom Südfriedhof bis zur Ruhrallee voraussichtlich fertiggestellt werden. Spätestens im Frühjahr 2019 soll dann mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Grundsätzlich legt die Planungsvereinbarung fest, dass die Stadt die Vorentwurfs- und Entwurfsplanung für den Radweg auf ihrem Gebiet komplett übernimmt. Während die Streckenabschnitte in der Baulast der Stadt vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamt geplant werden, soll die Arbeit für die freien Strecken von Ingenieurbüros übernommen werden. Die Stadt Dortmund schreibt diese Arbeiten im Namen von Straßen.NRW aus und betreut die Büros.

Wie die Pressestelle der Stadt Dortmund berichtet, hatte der Landesbetrieb die betroffenen Städte im Ruhrgebiet gebeten, die Planungsabschnitte des Landes zu übernehmen, um den RS1 schnell realisieren zu können. Planungs- und Baukosten werden erstattet. Allein in Dortmund wechselt die Baulast zehn Mal zwischen Stadt und Land. Mit der Änderung des Straßen- und Wegegesetzes NW Ende 2016 hatte das Land Radschnellwege in die Baulast des Landes übernommen. Sie sind damit Landesstraßen gleichgestellt. Die freien Strecken liegen vollständig in der Zuständigkeit des Landesbetriebes Straßen.NRW, die Ortsdurchfahrten sind von den Städten und Kreisen zu planen und zu bauen.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Radschnellweg Ruhr wird Teil der KlimaExpo.NRW

Die KlimaExpo.NRW würdigt den Radschnellweg Ruhr (RS1) als wichtigen Schritt in eine klimafreundliche Zukunft.

Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), erhielt am Montag, den 5. März, die offizielle Urkunde zur Aufnahme in die landesweite Leistungsschau für den Klimaschutz.

Der RS1 ist bundesweit der erste Radschnellweg. Er wird im Endausbau auf gut 100 Kilometern zehn Städte zwischen Duisburg und Hamm miteinander verbinden. Hohe Standards, etwa ein weitgehend kreuzungsfreier Verlauf, ausreichend breite Fahrbahnen, Beleuchtung und Winterdienst, machen ihn zum Vorbild für weitere Radschnellwegprojekte in Deutschland. Im unmittelbaren Einzugsbereich des Radschnellweges Ruhr leben 1,7 Millionen Menschen. 50.000 Autofahrten pro Tag sollen mit Hilfe des RS1 wegfallen. Das entspricht einer jährlichen CO2-Reduktion von 16.600 Tonnen.

Bis 2022 präsentiert die KlimaExpo.NRW als Initiative der NRW-Landesregierung 1.000 positive Beispiele für den Klimaschutz in und aus Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen auch unter www.klimaexpo.nrw

RS1 Radschnellweg Ruhr

Planungsstand in Mülheim: Öffentliche Informationsveranstaltung am 8. März

Der Ausbau des Radschnellwegs RS1 nimmt kontinuierlich Form an. So laden die SPD-Ortsvereine Mülheim-Broich und Mülheim-Speldorf alle Interessierten zum Austausch und Informieren ein:

Konkret geht es um die zukünftigen Abschnitte von Ruhrbrücke über MüGa (Mülheims Garten an der Ruhr), Feuerwache und Hochschule HRW bis zur Duisburger Straße, die man im Jahr 2018 plane fertigzustellen. Um 18 Uhr am kommenden Donnerstag wird man auf deren Planungs- und Ausbaustand eingehen. Darüber hinaus wird es einen Ausblick auf den weiteren Verlauf des RS1 in Richtung Duisburg entlang der Rheinischen Bahn geben. Der Radschnellweg kreuzt in diesem Abschnitt die Heerstraße, Friedhofstraße, Saarner Straße, Blötterweg und endet auf Mülheimer Stadtgebiet am Rundweg.
Die offizielle Einladung kann hier nachgelesen werden.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Planung in Bochum: Bau-Startschuss für die 17 Kilometer in Sichtweite

Mit dem Bau des Radschnellwegs RS1 soll in Bochum noch in diesem Jahr begonnen werden.

Susanne Düwel, kommissarische Leiterin des Tiefbauamtes, ist zuversichtlich. Radio Bochum bestätigte sie: „Wir hoffen, dass wir wirklich soweit kommen, dass wir in diesem Jahr, zum Jahresende, noch den ersten Spatenstich machen können: im Bereich zwischen Stahlhauserstraße und Bessemer Straße.“ Der Radschnellweg wird rund 17 Kilometer durch Bochum führen. Mit dem Bauabschnitt sollen auch eine Grünanlage und ein Regenrückhaltebecken umgesetzt werden.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Es geht voran: Erste Bäume machen für den Radschnellweg Ruhr im Gelsenkirchener Süden Platz

Mit dem heutigen Tag begannen die Rodungsarbeiten an der Hattinger Straße und im Bereich des alten Bahnhofs Gelsenkirchen-Wattenscheid.

Für den neuen Radschnellweg wird die alte Trasse der Rheinischen Bahn im Gelsenkirchener Süden umgebaut. Der insgesamt knapp 3 km lange Abschnitt soll von der Hattinger Straße in Rotthausen bis zur Parkstraße in Ückendorf führen. Mit dem jetzigen Fällen der Bäume und Büsche an der Hattinger Straße und im Bereich des alten Bahnhofs Gelsenkirchen-Wattenscheid gehen die Rodungsarbeiten weiter, die bereits vor einem Jahr begonnen haben und insgesamt aufwendiger seien als man gedacht hatte.

RS1 Radschnellweg Ruhr

Grünes Licht für den Bau der Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard

Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat am vergangenen Freitag zugestimmt: Der Verband wird den gesamten Eigenanteil in Höhe von 600.000 Euro für den Bau der sechs Meter breiten Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard tragen. Damit kann eine wichtige Lücke des Radschnellwegs zwischen Krupp-Park und Universität geschlossen werden.

Nun können die Ausführungsplanungen beginnen.

Im Rahmen des Ausbaus der Rheinischen Bahn zum Radschnellweg Ruhr (RS1) soll auch die Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen als Lückenschluss zwischen Krupp-Park und Universität verbreitert werden. Ursprünglich war eine Breite von vier Metern vorgesehen. Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich jetzt auf rund 2,9 Millionen Euro. Das Land NRW übernimmt 80 Prozent der Aufwendungen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP).

Bislang müssen Radfahrer, die den Radschnellweg Ruhr zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr nutzen, die Trasse verlassen und den stark frequentierten Berthold-Beitz-Boulevard überqueren. Das neue Bauwerk wird künftig diese Lücke in der Route schließen und für mehr Sicherheit sorgen. 

Der Radschnellweg Ruhr ist das infrastrukturelle Aushängeschild der Metropole Ruhr. Mit einer mehr als 100 Kilometer langen Trasse wird er ab 2020 die Städte zwischen Duisburg und Hamm verbinden. In seinem Einzugsbereich leben 1,7 Millionen Menschen. Mehr als 400.000 Arbeitsplätze liegen entlang des RS1. Mit der Trasse sollen mehr Pendler aufs Rad umsteigen als in jeder anderen Region Deutschlands.

Weitere Infos unter www.rwp.rvr.ruhr und www.rs1.ruhr

Land Nordrhein-Westfalen

25 Millionen Euro Fördergelder vom Bund bald einsetzbar

Erster Entwurf zur Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Förderung von Radschnellwegen liegt dem Verkehrsministerium NRW vor.

Den 200. Geburtstag des Fahrrads hat der Bund zum Anlass genommen, die Bedeutung des Radverkehrs besonders zu stärken. Mit zusätzlichen 25 Millionen Euro fördert der Bund erstmals Radschnellwege. Seit wenigen Tagen liegt dem Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalens der erste Entwurf einer Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Förderung von Radschnellwegen vor. Nach derzeitiger Prüfung soll dieser im Anschluss zwischen Bund und Ländern abgestimmt werden. Der Abschluss der Vereinbarung ist die Voraussetzung für die Bundesförderung von Radschnellwegen. In Nordrhein-Westfalen befinden sich sieben Radschnellweg-Projekte konkret in Umsetzung oder Planung. Die zusätzlichen Mittel werden die Umsetzung wahrscheinlich deutlich erleichtern.

Radschnellweg Neuss, Düsseldorf, Langenfeld / Monheim

Verträge werden vorbereitet: Baubeginn nicht vor 2020

Die beteiligten Kommunen Düsseldorf, Neuss und Langenfeld planen als nächsten Schritt Vertrag mit Straßen NRW zu schließen.

Für den geplanten Radschnellweg von Neuss über den Düsseldorfer Süden bis nach Langenfeld und Monheim liegt der Vertragsentwurf derzeit zur Abstimmung im Landesministerium. Wie die "RP Online" berichtet, hat Düsseldorf die Mittel für den ersten Planungsschritt abgerufen. Um mit der detaillierten Planung beginnen zu können, sei jedoch eine europaweite Ausschreibung erforderlich. Nach Vertragsabschluss plane man diese mit einem Vorlauf von etwa einem halben Jahr vorzubereiten. Mit fertiger Planung können Baumittel beantragt werden, so die „RP Online“. Vor 2020 könne man mit dem Baubeginn jedoch nicht rechnen.

Radschnellweg Köln-Frechen

Köln-Frechen: Geplanter Radschnellweg nimmt langsam Form an

In zwei Bürgerinformationsveranstaltungen wurden die Planungen vorgestellt: Mit einem guten Monat Abstand konnten sich die Bürger von Frechen, am 14.11.2017 und in Köln am 19.10.2017 über die aktuellen Planungsfortschritte für den Radschnellweg informieren.

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat hierzu über die Kölner Informationsveranstaltung berichtet. Uwe Kloppe vom beauftragten Düsseldorfer Planungsbüro Lindschulte und Kloppe stellte bei der Informationsveranstaltung erste Ergebnisse vor. Den größten Diskussionsbedarf hatte man im Hinblick auf den ersten Abschnitt der Strecke, zwischen Universitätsstraße und Militärringstraße. Die Bachemer Straße soll dort in eine Fahrradstraße umgewandelt werden, also eine Straße, auf der Radfahrer Vorfahrt genießen und der motorisierte Verkehr sich diesem unterordnen muss. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit soll dann auf 30 Stundenkilometer beschränkt werden. Hier wurden verschiedene Varianten vorgestellt wie diese Kreuzung verträglich angepasst werden kann. Unter anderem wurden Kreisverkehrslösungen und Überlegungen auf beiden Seiten der Fahrbahn jeweils drei Meter breite Radfahrstreifen anzulegen, diskutiert. Dabei gab es für die Ansätze sowohl Befürworter wie Gegenstimmen.


Die Planungen außerhalb der oben beschriebenen Streckenabschnitte sollen sich hingegen unkomplizierter gestalten. Im zweiten Abschnitt, der von der Militärringstraße durch den Äußeren Grüngürtel zur Autobahn A4 führt sowie im dritten Abschnitt, der über die Toyota-Allee in Marsdorf bis zur Autobahn A1 führt, wird es nach Einschätzung der Verwaltung nur wenige Probleme geben. Vor allem sei im dritten Abschnitt nicht mit Problemen durch wegfallende Parkplätze zu rechnen, so Andrea Gawlich, da die dort ansässigen Firmen eigene Stellplätze für ihre Mitarbeiter hätten.

Anregungen der Verbände

Die Radverkehrsverbände ADFC Köln, ADFC Rhein-Erft und Radkomm haben konkrete Verbesserungsvorschläge geäußert. Im ersten Abschnitt der Bachemer Straße von Universitätsstraße bis Militärring möchten sie, dass beide Alternativen umgesetzt werden. Danach soll der Radverkehr stadtauswärts über eine Fahrradstraße, die am Hildegardis Krankenhaus vorbeiführt, geleitet werden. Stadtauswärts sollen die Radfahrenden auf einem vier Meter breiten Radfahrstreifen auf der Bachemer Straße fahren. Sie sollen somit an zwei Knotenpunkten die Universitätsstraße überqueren, die aber von den Lichtsignalen her gleichgeschaltet sind und vom Autoverkehr als eine Kreuzung wahrgenommen werden. Die Kreuzung Bachemer Straße/Lindenthalgürtel möchten sie aufgrund der Enge für den Autoverkehr sperren. Das Stück zwischen Landgrafenstraße und Falkenburgstraße soll nur für den Anliegerverkehr frei sein. Am Militärring soll der Radverkehr durch eine breite und lichte Unterführung geleitet werden.

Link zum Kölner Stadtanzeiger: www.ksta.de/koeln/lindenthal/-koeln-frechen-geplanter-radschnellweg-nimmt-langsam-form-an-28729882