Aktuell


Radschnellweg RS1

RS1, Ruhr

Voraussichtliche Eröffnung eines weiteren RS1-Teilstücks im Oktober

Eine weitere Strecke des 101 Kilometer langen Radschnellweges von Duisburg nach Hamm wird voraussichtlich im kommenden Oktober freigegeben. Der Abschnitt auf einer stillgelegten Eisenbahntrasse über das Stadtviadukt vom Mühlheimer Hauptbahnhof bis zur Eisenbahnbrücke wird dann ebenfalls für alle Radler befahrbar sein.

Durch die Fertigstellung verbindet der Radschnellweg die Hochschule Ruhr West mit der neuen Ruhrpromenade, dem Rathausmarktplatz und dem Hauptbahnhof. Ursprünglich war die Streckeneröffnung vor der Sommerpause geplant, Bauverzögerungen hatten die Fertigstellung der 600 Meter langen Strecke jedoch hinausgezögert. Die Kosten für den Abschnitt belaufen sich auf 5,3 Millionen Euro.

Städteregion Aachen

Machbarkeitsstudie für Radschnellweg Euregio in der Städteregion Aachen liegt vor

Die politischen Gremien der Projektpartner Stadt Aachen, Stadt Herzogenrath und StädteRegion Aachen haben jetzt unisono beschlossen, die Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Euregio beim Land einzureichen und auf dieser Grundlage die Durchführung des Linienbestimmungsverfahrens zu beantragen.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden die Rahmenbedingungen für unterschiedliche Linienvarianten intensiv geprüft. Bürgerinnen und Bürger hatten im Internet und auf zahlreichen Veranstaltungen Gelegenheit, Ihre Vorschläge, Anregungen und Kommentare zur Linienführung einzubringen. Nach Abwägung aller Belange wurde eine sogenannte „Vorzugsvariante“ ausgewählt. An den Kosten der Machbarkeitsstudie inklusive der Bürgerbeteiligung hat sich das Land NRW mit 80 Prozent beteiligt. Rund 130.000,- Euro bringen die Projektpartner auf.

Uwe Zink, Dezernent für Bauen, Umwelt und Verbraucherschutz bei der StädteRegion, meint dazu: „Mit dem Radschnellweg können wir das Radfahren auf einer sehr wichtigen Verkehrsachse wesentlich attraktiver machen. Wir wollen diese Chance nutzen, um die hohen Umweltbelastungen und die langen Wartezeiten insbesondere für Pendler zu reduzieren. Wir sind uns bewusst, dass wir es nicht jedem Bürger recht machen können. Mit der gewählten Streckenführung hoffen wir jedoch, das Optimum zu erzielen.“

Besondere Prüfaufträge für Laurensberg, Richterich und Kohlscheid

Die politischen Beschlüsse sehen vor, dass im weiteren Planverfahren für einige Bereiche zusätzliche Untersuchungen durchgeführt werden. So soll im Bereich Tittardsfeld in Laurensberg ein besonderes Augenmerk auf die Barrierearmut sowie ein gutes und sicheres Miteinander von Radfahrern, Fußgängern und Autos gelegt werden. In Richterich sollen beispielsweise vertiefende Untersuchungen zur Abdeckung des zukünftigen Parkraumbedarfs auch im Zusammenhang mit dem geplanten Bahnhaltepunkt durchgeführt und für mögliche Konfliktpunkte an Zufahrten Lösungen erarbeitet werden. In Kohlscheid soll zwischen dem neuen Wohngebiet an der Kämpchenstraße und dem nahe gelegenen Spielplatz eine sichere Querung des Radschnellwegs gewährleistet werden. Zwischen Kohlscheid und Herzogenrath soll die Trasse in zwei Bereichen etwas von der Bahntrasse abgerückt bleiben, um die alten Baumbestände am Bahndamm zu schonen. Eine durchgängige Beleuchtung soll auf allen Teilabschnitten für mehr Sicherheit sorgen.

Die nächsten Schritte

Radschnellwege des Landes sind seit Oktober 2016 den Landesstraßen rechtlich gleichgestellt. Daher wird zunächst ein Linienbestimmungsverfahren durchgeführt, dass voraussichtlich bis Ende 2018 dauert. Die bestimmte Linienführung wird für alle öffentlichen Planungsträger und für die weitere Planung verbindlich. Mit dem Land wird die Zuständigkeit für das weitere Planungsverfahren geklärt. Daran schließt sich die Entwurfsplanung an. In der Entwurfsplanung wird die Lage und Ausgestaltung des Radschnellwegs im Detail erarbeitet. Die Projektpartner wollen dies wiederum mit einer intensiven Bürgerbeteiligung begleiten.

Weitere Informationen: www.radschnellweg-euregio.de

RS1, Ruhr

RS1 ist ausgewählter Ort auf der „Landkarte der innovativen Orte"

Die interaktive Karte ist Teil der Jubiläumskampagne „200 Jahre Fahrrad – made in Germany“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Im Laufe des Jubiläumsjahres werden auf der „Landkarte der innovativen Orte“ insgesamt 200 Forschungsprojekte, Unternehmen und Initiativen vorgestellt, die die Zukunft des Fahrrads mitgestalten.
Der RS1 wurde in der Kategorie Infrastruktur in die Karte aufgenommen.

Über die Kampagne 200 Jahre Fahrrad – made in Germany

Seit 200 Jahren gehört das Fahrrad zu den schönsten Arten der Fortbewegung. Es steht für individuelle Freiheit, unabhängige Fortbewegung, umweltfreundliche Mobilität und unbegrenztes Fahrvergnügen. Das liegt auch an den vielen Innovationen – made in Germany. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur feiert das Fahrrad-Jubiläum mit einer Kampagne, die Fahrfreude mit Erfindergeist verknüpft. Auf der Landkarte der innovativen Orte präsentiert sie Unternehmen, Forschungsprojekte und Fahrrad-Initiativen, die mit ihren Innovationen täglich die Zukunft des Fahrrads mitgestalten. Darüber hinaus ist die Kampagne im Sommer dieses Jahres mit einer Foto-Mitmachaktion auf verschiedenen Fahrrad-Events in Deutschland vertreten.

Die Karte sowie weitere Informationen zur Jubiläumskampagne sind unter www.bmvi.de/Fahrrad zu finden.

RS1, Ruhr

Erster Vertragsabschluss zur Planung des RS1

Die Stadt Bochum wird Teil des Radschnellweges Ruhr. Am 1. Juni unterzeichneten Vertreterinnen des Tiefbauamts der Stadt Bochum und von Straßen.NRW einen gemeinsamen Vertrag zur Planung eines Teilabschnittes des RS1 im Stadtgebiet.

Ziel ist es, dass die Trasse zunächst von der Stadtgrenze Gelsenkirchen aus über Wattenscheid bis zur Innenstadt Bochum/Springorum-Bahn verläuft. Der zweite Abschnitt soll dann bis zur Stadtgrenze Dortmund weitergeführt werden.

Zur Umsetzung des RS1 in Bochum hat die Stadt mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW eine Planungs- und Bauvereinbarung erarbeitet.

Quelle/Foto: Regionalverband Ruhr

Baden-Württemberg realisiert drei Radschnellwege als Pilotstrecken

Das Land Baden-Württemberg plant und baut drei Radschnellverbindungen als Leuchtturmprojekte und steigt damit auf ausgewählten Strecken auch als Bauherr aktiv in die Umsetzung ein. Bereits jetzt unterstützt das Land regionale Projekte, übernimmt nun aber zusätzlich die Baulastträgerschaft für die Radschnellverbindungen Heidelberg - Mannheim, Heilbronn - Neckarsulm - Bad Wimpfen und Esslingen - Stuttgart.

Bei konventionellen Radwegen wechselt die Verwaltungszuständigkeit für Bau und Unterhaltung häufig zwischen den anliegenden Kommunen, Land und Bund. Dadurch entstehen Verzögerungen und die Qualität ist oft uneinheitlich. Um bei Radschnellverbindungen durchgehend attraktive Verbindungen zu gewährleisten, müssen Umsetzung, Erhaltung und Unterhaltung in einer Hand liegen. Dies kann ein kommunaler Träger oder ein Zweckverband sein. Für die jetzt benannten drei Pilotprojekte mit hoher Landesbedeutung übernimmt erstmals das Land diese Rolle. 

Indem das Land für ausgewählte Radschnellverbindungen die Verantwortung für die ganze Strecke übernimmt, kann mit gleichen Standards gebaut werden. Auch Unterhaltung, Erhaltung und der Winterdienst werden auf einheitlichem Niveau gesichert. Für die Kommunen bedeutet dies aufgrund der Kosten in Höhe von einer halben bis einer Millionen Euro pro Kilometer Radschnellverbindung eine deutliche finanzielle Entlastung. Anhand der Leuchtturmprojekte sollen Erfahrungen und Erkenntnisse für die künftige Projektabwicklung gewonnen werden.

In vielen Kommunen und Regionen werden derzeit mit Förderung des Landes Machbarkeitsuntersuchungen für weitere Radschnellverbindungen vorangetrieben. Diese Strecken werden in der Regel nicht als Landesstrecken umgesetzt werden. Hier wird das Land kommunale und regionale Träger aber bei der Umsetzung unterstützen.

Bis 2025 sollen gemäß RadSTRATEGIE in Baden-Württemberg insgesamt zehn Radschnellverbindungen realisiert werden. Auch im Koalitionsvertrag ist das Thema verankert. Derzeit werden im Rahmen einer laufenden Potentialanalyse landesweit die Potentiale für Radschnellverbindungen ermittelt. Ziel ist es, die Infrastruktur für RadfahrerInnen zu verbessern und PendlerInnen das Umsteigen auf das Fahrrad oder Pedelec schmackhaft zu machen.

Quelle/Foto: www.baden-wuerttemberg.de

RS3 Minden-Herford

Erste Planungsphase des RS3 beginnt

Nach einer europaweiten Ausschreibung steht nun seit Ende Juni fest, dass sich die Planungsgemeinschaft Verkehr (PVG) und das Büro für Verkehrsplanung, Straßenentwurf und Verkehrssteuerung, SHP Ingenieure, gemeinschaftlich mit der Planung des RS3 befassen werden.

Obwohl eine Änderung im Straßen- und Wegegesetz vorsieht, dass Landesradwege in Zukunft vollständig vom Landesbetrieb Straßen NRW geplant und gebaut werden, liegt in diesem Fall eine Besonderheit vor: Bad Oeynhausen und Löhne, die beiden Kommunen, durch welche das Teilstück des OWL verläuft, entscheiden über die Planung. Sie wird rund ein Jahr in Anspruch nehmen. Die Ausführungsplanung sowie der Bau werden wiederum durch Straßen NRW verwirklicht. Die Planungskosten liegen bei 380.000 Euro, welche zu 80 Prozent vom Land gefördert werden. Im September 2017 sollen außerdem die Bürger und Bürgerinnen aus Löhne und Bad Oeynhausen miteinbezogen werden.

(Foto: Sonja Gruhn)

Radschnellweg RS1

RS1, Ruhr

Der RS1 mit einem eigenen Video Teil der neuen internationalen Standortmarketingkampagne für das Ruhrgebiet

Unter dem Motto „Stadt der Städte“ spricht die Metropole Ruhr Investoren, Unternehmerinnen und Unternehmer, junge Berufstätige und Studierende an. Fakten und erfolgreiche Projekte prägen die Botschaften: Größer als Berlin, Hafenhauptstadt Duisburg, Heimat starker Start-ups und eben der erste Radschnellweg in Deutschland.

Das Video zum RS1 finden Sie hier.

Mittleres Ruhrgebiet

RVR stellt Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet vor

Auf einer Länge von rund 17 Kilometern sollen die Innenstädte von Essen, Bottrop und Gladbeck miteinander verbunden werden. Im Auftrag des RVR haben das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen aus Aachen und das Institut für Raumentwicklung und Kommunikation aus Trier gemeinsam mit den beteiligten Städten und dem Land NRW eine Machbarkeitsstudie zum geplanten Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet, kurz RS MR, erarbeitet und eine Vorzugsvariante ermittelt.

Die Strecke verläuft ausgehend vom RS1 in Essen Richtung Norden über die Innenstadt von Bottrop hin zum Gladbecker Zentrum mit einer erwarteten Fahrzeit von rund 53 Minuten. Vorteile dieser Streckenführung „Von Zentrum zu Zentrum“ sind die Anbindung der Universitäten und bedeutender Arbeitsplatzstandorte, die Verknüpfung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Leihradstationen. Der Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet wird den RS1 optimal als Nord-Süd-Achse ergänzen. Beide Radschnellwege bilden das Grundgerüst für ein bereits in Planung befindliches Radschnellwegenetz für die gesamte Metropole Ruhr. Nach den jetzigen Planungen ist der Ausbau der favorisierten Trasse mit den Qualitätsstandards für Radschnellwege des Landes Nordrhein-Westfalens weitestgehend machbar. Wie der RS1 soll der neue Radschnellweg einen vier Meter breiten Radweg und einen 2,5 Meter breiten Gehweg aufweisen. Die Kosten für den Ausbau der Trasse sollen nach Ergebnissen der Machbarkeitsstudie insgesamt ca. 39 Millionen Euro und somit 2,33 Millionen Euro pro Kilometer kosten. Die Ergebnisse einer Nutzen-Kosten-Analyse, die die Wirtschaftlichkeit des Projektes sowie die Entlastungseffekte für das Straßennetz im mittleren Ruhrgebiet darstellt, sollen bis zum Herbst 2017 vorliegen.

Die vollständige Pressemitteilung des RVR zur Vorstellung der Machbarkeitsstudie finden Sie hier.

Screenshot aus dem offiziellen Imagefilm zum Radschnellweg RS1

RS1, Ruhr

Imagefilm zum Radschnellweg Ruhr jetzt auch in englischer Sprache

Film ab – heißt es am 13. Juni bei der Velo City Konferenz in Arnheim und Nijmegen. Dort wird erstmals der Imagefilm zum Radschnellweg Ruhr (RS1) in englischer Sprache einem internationalen Publikum vorgestellt. Dazu RVR-Bereichsleiter Martin Tönnes: „Der Radschnellweg Ruhr ist sprichwörtlich in aller Munde – weit über die Grenzen der Metropole Ruhr hinaus. Mit dem englischsprachigen Imagefilm informieren wir jetzt weltweit über den Premium-Radweg im Ruhrgebiet.“

Der Imagefilm macht deutlich, wie Radschnellwege die Alltagsmobilität erheblich erleichtern können – gerade auch auf größeren Distanzen in Verbindung mit Pedelecs. So wird das Fahrrad in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet für das tägliche Pendeln zur Arbeit, zur Schule oder zur Universität zu einer sinnvollen Alternative zum Pkw.

Ulrich Malburg, Referatsleiter beim NRW-Verkehrsministerium, bekräftigt: „Der RS1 ist ein herausragendes Beispiel für Radschnellwege in Nordrhein-Westfalen.“

Der Radschnellweg Ruhr von Duisburg nach Unna verbindet auf einer Länge von 101 Kilometern zehn Stadtzentren und vier Universitäten miteinander. In seinem Einzugsbereich leben mehr als 1,6 Millionen Einwohner. Entlang des RS1 befinden sich rund 430.000 Arbeitsplätze. Mehr als 50.000 Pkw-Fahren könnten durch das Umsteigen vom Auto auf das Rad eingespart werden. Die Strecke wird in einem hohen Qualitätsstandard realisiert – mit einem weitgehend kreuzungsfreien Verlauf, ausreichend breiten Fahrbahnen für jede Richtung, Beleuchtung und Winterdienst.

Velo City ist eine jährlich stattfindende Radkonferenz, die weltweites Publikum anzieht.

 

Weitere Infos unter www.rs1.rvr.ruhr

Region Düsseldorf

Ratsbeschluss in Neuss gefasst

Nachdem die Stadt Düsseldorf Ende 2016 ihren Ratsbeschluss gefasst hat, zog die Stadt Neuss Anfang Februar diesen Jahres nach. Nun steht nur noch der Beschluss aus Langenfeld aus.

Aktuell bereitet die Stadt Düsseldorf zusammen mit Straßen NRW, Neuss und Langenfeld eine vertragliche Vereinbarung über die Planung und Finanzierung vor, welche derzeitig noch auf ihre Zuständigkeit geprüft wird. Für die Streckenabschnitte, die nicht in die Zuständigkeit von Straßen NRW fallen wird unter Federführung der Stadt Düsseldorf ein gemeinsamer Zuwendungsantrag gestellt. Um die Strecken konkret planen zu können, wird die Planungsleistung europaweit ausgeschrieben.